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Beitragssätze und Bemessungsgrenzen
Alle Informationen über unsere Beitragssätze auf einen Blick

Die Finanzierung der vielfältigen Leistungen unserer BKK wird durch die Beiträge der Mitglieder und der Arbeitgeber gesichert. Hier erhalten Sie Informationen, wie hoch der Beitrag der Daimler BKK ist und welche Sätze für die Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung gelten.
Arbeitnehmer sind bis zu einer bestimmten Einkommensgrenze versicherungspflichtig. Diese Jahresarbeitsentgeltgrenze wird jährlich der allgemeinen Einkommensentwicklung angepasst. Für das Jahr 2010 wurde dieser Wert auf 49.950,00 € festgelegt. Im Jahr 2009 betrug der Wert 48.600,00 Euro.
Umlagebeiträge- Entgelfortzahlungsversicherung
Beitrag zur freiwilligen Krankenversicherung
Beitragssätze anderer Sozialversicherungsträger
Beitrag zur studentischen Krankenversicherung
Beiträgssätze
Die Finanzierung der vielfältigen Leistungen unserer BKK wird durch die Beiträge der Mitglieder und der Arbeitgeber gesichert. Der Arbeitgeber trägt die Hälfte des Beitrages. In geringem Maße tragen auch die Verzinsung des Vermögens und Erstattungen dazu bei.
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Kranken- versicherung Daimler BKK |
Seit 01.07.2009 in Prozent |
Vom 01.01.2009-30.06.2009 in Prozent |
|---|---|---|
| allgemein | 14,9 inkl. Sonderbeitrag 0,9 | 15,5 inkl. Sonderbeitrag 0,9 |
| ermäßigt |
14,3 inkl. Sonderbeitrag 0,9 |
14,9 inkl.Sonderbeitrag 0,9 |
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Allgemeiner Beitragssatz
für Mitglieder mit Anspruch auf Entgeltfortzahlung bei Arbeitsunfähigkeit für mindestens sechs Wochen, mit anschließendem Anspruch auf Krankengeld.
Für pflichtversicherte Rentner und Versorgungsbezieher gilt der allgemeine Beitragssatz ab 01.01.2009 von 15,5 %. Seit dem 01.07.09 dann 14,9 %.
- Ermäßigter Beitragssatz
für freiwillige Mitglieder ohne Anspruch auf Krankengeld bzw. für Mitglieder, die bei Arbeitsunfähigkeit nicht für mindestens 6 Wochen Anspruch auf Entgeltfortzahlung haben - Sonderbeitrag 0,9 %
Ab 01.07.2005 wird monatlich ein Sonderbeitrag von 0,9 % erhoben, so sieht es der Gesetzgeber für alle gesetzlichen Krankenkassen vor. Diesen Sonderbeitrag finanzieren die Versicherten (Arbeitnehmer, Rentner, Studenten usw.) alleine, der Arbeitgeber, beziehungsweise Rentenversicherungsträger beteiligt sich daran nicht. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Lohnnebenkosten zu senken. Familienversicherte und Bezieher von Arbeitslosengeld brauchen den Sonderbeitrag nicht zu zahlen.
Umlagebeiträge ab 01.01.2010:
Fällt ein Mitarbeiter wegen Krankheit aus oder geht eine Mitarbeiterin in den Mutterschutz, entstehen dem Arbeitgeber Kosten für die Entgeltfortzahlung. Bei uns sind Sie mit der BKK- Arbeitgeberversicherung dagegen gut abgesichert. DIe entsprechenden Anträge finden Sie in unserer Downloadbox. Hier die Umlagesätze für Sie im Überblick:
Umlage U1 für die Lohnfortzahung bei Krankheitl:
U1: 0,9 % (bis 31.12.09 0,7 %) - Erstattung 40 %
U1: 1,5 % (bis 31.12.09 1,1%) - Erstattung 60 %
U1: 2,9 % (bis 31.12.09 2,8 %) - Erstattung 80 %
Umlage U2 für die Lohnfortzahlung bei Mutterschaftl:
U2: 0,16 % (bis 31.12.09 0,1 %) - Erstattung 100 %
Beitrag zur freiwilligen Krankenversicherung bei Arbeitnehmern mit Entgelt oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze ab 01.01.2010
Beitragsbemessungsgrenze 2010:: 3750,00 €
Krankenversicherungsbeitrag: 558,75 €
Pflegeversicherungsbeitrag: 73,13 €*
Gesamtbeitrag: 631,88 €
Beitrag zur freiwilligen Krankenversicherung bei Arbeitnehmern mit Entgelt oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze vom 01.07- 31.12.2009
Beitragsbemessungsgrenze 2009: 3675,00 €
Krankenversicherungsbeitrag: 547,58 €
Pflegeversicherungsbeitrag: 71,66 €*
Gesamtbeitrag: 619,24 €
Beitrag zur freiwilligen Krankenversicherung bei Arbeitnehmern mit Entgelt oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze vom 01.01.- 30.06.2009
Beitragsbemessungsgrenze 2009: 3675,00 €
Krankenversicherungsbeitrag: 569,64 €
Pflegeversicherungsbeitrag: 71,66 €*
Gesamtbeitrag: 641,30 €
* Für Kinderlose (siehe auch Beiträge zur Pflegeversicherung) sind zusätzlich 9,38 € zu erheben. Für die Zeit vom 01.01.-31.12.09 waren es 9,19 €.
Beitragszuschuss des Arbeitgebers für freiwillig kranken- und pflegeversicherte Mitarbeiter
Ab dem 01.01.2010 beläuft sich der Zuschuss auf 262,50 € zur Krankenversicherung sowie 36,56 € zur Pflegeversicherung.
Für die Zeit 01.07.- 31.12.2009 betrug der Zuschuss zur Krankenversicherung 257,25 € sowie 35,83 € zur Pflegeversicherung. In der Zeit vom 01.01.- 30.06.2009 waren es 268,28 € zur Krankenversicherung sowie 35,83 € zur Pflegeversicherung.
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gesetzlicher Sonderbeitrag
Seit 01.07.2005 wird monatlich ein Sonderbeitrag von 0,9 % erhoben, so sieht es der Gesetzgeber für alle gesetzlichen Krankenkassen vor. Diesen Sonderbeitrag finanzieren die Versicherten (Arbeitnehmer, Rentner, Studenten usw.) alleine, der Arbeitgeber beteiligt sich daran nicht. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Lohnnebenkosten zu senken. Familienversicherte und Bezieher von Arbeitslosengeld brauchen den Sonderbeitrag nicht zu zahlen.
- *Pflegeversicherungszuschlag für Kinderlose ab Vollendung des 23. Lebensjahres
Kinderlose zahlen zusätzlich einen erhöhten Zuschlag von 0,25 %. Der Arbeitgeber behält den Zuschlag für kinderlose Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Gehalt ein und führt ihn an die Krankenkasse ab. Weist ein Arbeitnehmer seine Elternschaft nach oder ist sie bereits bekannt (zum Beispiel durch den Eintrag auf der Steuerkarte, Geburtsurkunde), entfällt der Beitragszuschlag. Vor dem 1. Januar 1940 Geborene und Empfänger des neuen Arbeitslosengeldes 2 sind vom Zuschlag befreit, ebenso wie Adoptiv-, Stief- und Pflegeltern sowie Eltern, deren Kinder gestorben sind.
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Geringfügigkeitsgrenze
Die geringfügig entlohnte Beschäftigung ist verischerungsfrei, sofern die Entlohnung regelmäßig nicht mehr als 400,00 Euro im Monat beträgt. Der Arbeitgeber entrichtet pauschale Beiträge zur Kranken- und Rentenversicherung sowie Pauschalsteuern. Ebenfalls sind vom Arbeitgeber Beiträge für die Umlage U 1 bei Krankheit in Höhe von 0,6 % sowie Beiträge für die Umlage U 2 bei Schwangerschaft und Mutterschaft in Höhe von 0,07 % zu entrichten. Arbeitnehmer sind sozialversicherungsfrei - auch wenn der Minijob als einziger Nebenjob zusätzlich zu einer Hauptbeschäftigung ausgeübt wird.
Beitrag zur studentischen Krankenversicherung ab 01.07.2009
Beitragssatz 2009/2010: 10,43 €
BAföG-Satz 512,00 €
Krankenversicherungsbeitrag: 53,40 € / 53,40 €
Pflegeversicherungsbeitrag 2,2 %/1,95 % 11,26 € / 9,98 €
Gesamtbeitrag: 64,66 € / 63,38 €
Beitrag zur studentischen Krankenversicherung bis 30.06.2009
Beitragssatz 2009: 10,85 %
BAföG-Satz 512,00 €
Krankenversicherungsbeitrag: 55,55 € / 55,55 €
Pflegeversicherungsbeitrag 2,2 %/1,95 % 11,26 € / 9,98 €
Gesamtbeitrag: 66,81€ / 65,53 €
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