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Babyentwicklung
Ein Kind entdeckt mit allen Sinnen die Welt:
... durch Riechen, Hören, Sehen und Tasten. Sie können es dabei spielerisch unterstützen, damit es fit wird für die Zukunft.
Das Baby beginnt bereits mit dem ersten Tag zu hören und zu sehen. All die neuen Eindrücke nimmt es interessiert auf. Vor allen die Stimmen und Gesichter der Eltern werden konzentriert studiert.
1. bis 2. Lebensmonat
Zunächst ist das Neugeborene ziemlich kurzsichtig und kann Gegenstände nur bis zu einer Entfernung von 20-30 cm sehen. Besonders spannend sind deshalb kontrastreiche Gegenstände. So finden viele Kleinkinder die Augenbrauen und die Haare besonders interessant.
Der Hörsinn ist am Anfang ähnlich wie der Sehsinn nur schwach entwickelt. Das Kind hört vor allem laute, schrille Töne und wird hierdurch schnell erschreckt.
Der Geruchs- und der Geschmackssinn sind die Sinne, die zu Beginn des Lebens am stärksten ausgebildet sind. Schon in der ersten Lebenswoche kann der Säugling den Geruch der Bezugspersonen von den anderen unterscheiden. Wenn das Baby unruhig wird, wenn die Mutter nicht in der Nähe ist, so hilft es schon, ein Kleidungsstück von ihr in die Nähe des Babys zu legen.
Der ausgebildete Geschmacksinn lässt es zu, die Süße der Muttermilch zu genießen. Das trägt dazu bei, dass es die Milch gerne trinkt.
3. bis 4. Lebensmonat
Das Baby kann jetzt die Gegenstände wahrnehmen und seine Augen auf einen Punkt konzentrieren. Es lernt auch, Gegenstände und Personen mit seinen Augen zu verfolgen. Es reagiert nicht mehr schreckhaft auf die Geräusche, sondern freut sich darüber und versucht, die Herkunft derer zu erforschen.
Ihr Kleines erkennt Dinge wieder und kann sich vor allem an Gerüche, Töne und Farben erinnern.
Auch die Motorik entwickelt sich. Mit etwa 8 Wochen kann der Säugling sich selbst von der Rückenlage auf den Bauch drehen. Bis zum vierten Lebensmonat kann es schon den Kopf anheben und halten. Es gibt schon richtige Laute von sich, strampelt und streckt sich.
5. bis 6. Lebensmonat
Die Hand- und Fußbewegungen können fast problemlos koordiniert werden. Deshalb greifen die Kleinen gezielt nach allem, was in Reichweite ist und versuchen, die Gegenstände zu ertasten.
Es beginnt auch selbst, Emotionen zu zeigen. So freut es sich über buntes neues Spielzeug oder protestiert, wenn es ihm weggenommen wird.
In dieser Zeit lernt das Baby zu sitzen und unternimmt die ersten Krabbelversuche. Es kann sogar einige Minuten selbständig sitzen und richtet auch sein Köpfchen selbst auf, wenn es in die Sitzposition gebracht wird.
7. bis 9. Lebensmonat
Das Kind kann jetzt gut sitzen und krabbeln, wird zunehmend kräftiger und versucht, sich an Möbelstücken hochzuziehen.
Außerdem wächst die Neugierde und der Forschungsdrang, so dass die Kleinen sich auf die Suche nach Entdeckungen machen. Achten Sie darauf, dass keine instabilen Gegenstände in der Nähe sind. Schließen Sie Küchen- und Badezimmertüren. Entfernen Sie am besten auch alle zerbrechlichen Sachen, an die das Kind herankommen kann.
Grenzen werden getestet. Das Kind kennt das Wort „nein" und versucht trotzdem, seinen Willen durchzusetzen.
10. bis 12. Lebensmonat
Nichts ist mehr vor Ihrem Kleinen sicher. Bis zu dem vollendeten ersten Lebensjahr lernt es, sich selbständig aufzustellen und unternimmt erste Gehversuche. Es versucht, die Dinge, die seine Neugier geweckt haben, zu erreichen und benutzt dazu auch andere Gegenstände, um an das Ziel zu kommen.
Die Sprache entwickelt sich sehr schnell. Deshalb sollten die Eltern die ersten Versuche intensiv unterstützen.
Der Wunsch nach sozialen Kontakten ist enorm groß. Nicht nur die wichtigsten Bezugspersonen sind interessant, sondern auch Gleichaltrige z. B. in der Krabbelgruppe.
Sinnliche Spiele
Spiele für Säuglinge unter einem Jahr
Damit Ihr Baby die Welt spielerisch entdecken kann, eignen sich einfache Spielzeuge, die sich gut anfühlen, Geräusche machen und kontrastreiche Farben haben.
Beispiele:
Rassel, Greifring, Beißring, Stoffball, Spieluhr Klangspiele, Mobile zum Aufhängen, Schmusetiere aus weichem Stoff
Aber auch ohne Spielzeug macht das Spielen Spaß. Sie können mit Ihren Händen nach den Fingern und Füßen des Babys greifen, sie sanft berühren oder massieren. Singen Sie dabei auch etwas vor. Auch wenn Sie nicht besonders musikalisch sind, Ihre Stimme ist für Ihr Kind die schönste.
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