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Pubertät
Ein kleiner Eltern-Knigge für die Pubertät
Pubertät Zwischen den Lebensabschnitten Kindsein und Erwachsenwerden liegt eine lange schwierige Zeit nicht nur für die Jungendlichen selbst, sondern auch für ihre Eltern. Wie Sie mit Ihren Kindern diese anstrengende aber auch schöne Zeit zusammen durchleben können, lesen Sie in unseren Tipps.
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Geben Sie Lob
Ihr Kind braucht Ihre Anerkennung und Ihr Lob. Sparen Sie nicht damit. Sagen Sie nicht nur: „Das hast Du gut gemacht!", sondern gehen Sie auf die Details ein. Wichtig ist, dass Sie es ehrlich meinen.
- Zeigen Sie Zärtlichkeit
Auch wenn Sie der Meinung sind, dass die Teenager für elterliche Zärtlichkeiten schon zu alt sind, eine gute Idee ist es nicht. Denn Kinder und Jugendliche sind auf körperliche Nähe angewiesen. Eine Umarmung kann Wut, Kummer, Niedergeschlagenheit, Stress und Angst besiegen.
- Akzeptieren Sie die Freunde
Seien Sie unbesorgt, der Zusammenschluss von Kindern oder Teenagern in der Gang oder Clique hat in fast allen Fällen nichts mit Gewalt zu tun. Neben den Einzelfreundschaften ist die Mitgliedschaft in einer Gruppe der wichtigste Schritt, um Vertrauen und Zugehörigkeitsgefühl bei den Kindern zu entwickeln.
- Schaffen Sie feste Regeln
Eine Erziehung ohne Grenzen und Regeln führt zu egoistischem Verhalten. Deshalb sind gewisse Maßstäbe und Rituale im täglichen Zusammenleben wichtig. Zum Beispiel: Jeder sagt, wann er nach Hause kommen wird; jedes Familienmitglied hat Respekt und Achtung vor dem Eigentum und der Privatsphäre des anderen.
- Lassen Sie Konfliktsituationen zu
Wenn sich Kinder untereinander oder mit Erwachsenen streiten, so gehört es ebenfalls zu einer gesunden persönlichen Entwicklung dazu. Wenn Sie sich vor den Augen Ihrer Kinder streiten, so bleiben Sie fair und respektvoll zueinander, denn ein Kind beobachtet Sie und lernt daraus.
- Nicht bevormunden
Regen Sie Ihr Kind zum Nachdenken an, anstatt ihm vorzuschreiben, was Ihrer Meinung nach besser wäre. Denken Sie über die Beweggründe nach, warum Ihr Kind so handelt. Und der beste Weg für Kritik, ohne dass es bevormundend klingt, ist ein direktes Statement. Benutzen Sie die Ich-Aussagen, wie „Ich mag es nicht, wenn Du ...!"
- Respektieren Sie Ihr Eigentum und das Ihres Kindes
Eltern sollten sich nicht am Eigentum Ihrer Kinder vergreifen, geschweige denn etwas wegwerfen, ohne vorher um Erlaubnis gefragt zu haben. Genauso gilt es auch für die Kinder. Wenn jemand sich eine Bluse, eine Angel oder eine Sporttasche ausgeliehen hat, sollte er sie im vorherigen Zustand wieder abgeben können. Im Falle der Bechädigung müssen Kinder auch lernen, für Ersatz zu sorgen.
- Hören Sie Ihrem Kind zu
Die Eltern klagen, dass die Kinder ihnen nicht zuhören. Das Problem liegt daran, dass je öfter etwas gesagt werden muss, desto weniger wird es gehört. Deshalb sollten nach der ersten erfolglosen Bitte Taten folgen. Führen Sie Ihr Kind ins unaufgeräumte Zimmer und bleiben Sie solange dabei, bis es anfängt aufzuräumen. Andererseits sollten die Eltern sich ebenfalls die Zeit nehmen, Ihrem Kind zuzuhören. Wenn Sie gerade mit anderen Dingen beschäftigt sind, sollten Sie das sagen und eventuell einen späteren Zeitpunkt ausmachen, an dem Sie miteinander sprechen können.
Seien Sie gelassen. Ihre Autorität büßen Sie nicht ein. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind behutsam den Weg in die Selbständigkeit findet. Und seien Sie unbesorgt, ganz ohne Ihre Hilfe läuft es nicht.
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