Zur Startseite der Daimler BKK

Seiteninhalt

Der Body-Mass-Index

Der altersgerechte BMI berechnet die Körpermasse, nicht die Fettmasse

Der Body- Maß- Index galt über lange Zeit als wichtigste Kennzahl zur Abschätzung von Übergewicht und Adipositas (Fettleibigkeit). Neueste Studien ergaben, dass der BMI jedoch keine Aussagen über zusammenhängende Erkrankungsrisiken geben kann.

 

Kritik am Body- Maß- Index

Der BMI berechnet die Körpermasse, nicht die Fettmasse 

Hüftgold ist besser als Bauchfett 

Eine bessere Messgröße ist das WHtR 

 

Die berechnung des BMI basiert auf der Formel:

 

BMI = Gewicht (in kg) / Größe (in cm²)

Zum BMI- Rechner für Erwachsene.

 

Der Wert, der sich aus der Rechnung ergibt, lässt sich wie folgt einordnen:

 

BMI
KategorieBMI (kg/m2)               
Untergewicht unter 18,5
Normalgewicht 18,5 - 25
Übergewicht über 25
Adipositas über 30

Da sich der Körper mit zunehmendem Alter verändert, müssen die BMI Werte altersgerecht betrachtet werden. Ein leichter Anstieg des BMI ist dabei ganz normal.

  

Altersgerechter BMI
Alter                        Wünschenswerter BMI 
19 - 24 19 - 24
25 - 34 20 - 25
35 - 44 21 - 26
45 - 54 22 - 27
55 - 64 23 - 28

Kinder und Jugendliche

Bei Kindern und Jugendlichen eignet sich der BMI für Erwachsene nicht, da sich bei einem Heranwachsenden das Verhältnis von Größe und Gewicht ständig verändert. Die Ergebnisse bei Kindern müssen anders bewertet werden.

Zum BMI- Rechner für Kinder.

 

Kritik am Body- Maß- Index

Der Body- Maß- Index teilt die Menschen in Unter-, Normal-, Übergewichtige und Fettsüchtige ein. Menschen mit einem hohen BMI werden oftmals pauschal zum Abnehmen animiert. Doch ein hoher BMI muss kein Gesundheitsrisiko sein.

 

Aktuelle Forschungen ergaben, dass der BMI wenig Aufschluss über Folgeerkrankungen durch Übergewicht geben kann. Ein leichtes Übergewicht (BMI zwischen 25-30) bedeutet nicht gleich ein höheres Erkrankungs- und Sterberisiko, sondern kann sogar vorteilhaft für eine hohe Lebenserwartung sein.

 

Der BMI berechnet die Körpermasse, nicht die Fettmasse

Als Messgröße bringt der BMI gleich mehrere Probleme mit sich. Zum einen basieren die Werte ausschließlich auf der Körpergröße und dem Gewicht und berücksichtigten nicht den unterschiedlichen Körperbau und die Fettverteilung im Körper. Ein breit gebauter und durchtrainierter Mensch weist zwangsläufig einen hohen BMI auf, da er viele Muskeln hat, ohne dabei fett zu sein.

 

Zum anderen ist Fett ist nicht gleich Fett. Entscheidend für ein erhöhtes Krankheitsrisiko ist nicht, wie viel Fett der Mensch im Körper hat, sondern wo das Fett im Körper sitzt.

 

Hüftgold ist besser als Bauchfett

Einige Fettpölsterchen sind nicht unbedingt schädlich für die Gesundheit. Fett an Hüften, Oberschenkeln und Gesäß erhöhen nicht das Risiko für Herz- Kreislauf- Erkrankungen und können mitunter sogar schützend wirken.

 

Das Fett am Bauch wirkt sich negativ auf die Gesundheit aus. Es geht in der Regel mit einer Verfettung der inneren Organe einher und ist somit ein Risikofaktor für Arterienverkalkung, Herzinfarkt, Schlaganfall, Bluthochdruck und Diabetes.

 

Übergewicht spielt hierbei nicht die einzige Rolle. Unabhängig von dem Gewicht zeigten verschiedene Studien auf, dass Herz- Kreislauf- Erkrankungen vermehrt bei älteren Personen, Rauchern und sportlich inaktiven Menschen auftauchen. Übergewichtige dagegen leiden häufig an zahlreichen anderen Beschwerden wie Schmerzen an Wirbelsäule, Hüft- und Kniegelenken. Wer jedoch trotz seines Übergewichts stetig in Bewegung bleibt, kann sein Erkrankungsrisiko verringern.

 

Der BMI ist als Messgröße für bestimmte Krankheitsrisiken, die im Zusammenhang mit Übergewicht stehen, nicht geeignet und sollte daher nur als Richtwert zur Einteilung des eigenen Körpergewichts genutzt werden.

 

 

Bessere Messgröße ist der WHtR

Genauer als der BMI, wenn es um die Beurteilung von Gesundheitsrisiken geht, ist ein anderes Maß: Der WHtR (Waist- to- Height- Ratio). Hier wird der Umfang der Taille (waist) im Verhältnis (ratio) zur Körpergröße (height) betrachtet.

 

Hier erfahren Sie mehr.

 


Service, Kontakt und Hilfe

Schriftgröße festlegen:

sehr grosse Schrift grosse Schrift kleine Schrift

Suche:

Jugendportal:

Zum Daimler BKK Jugendportal

Hilfe:

Sitemap
FAQ
nach oben

® 2007 Daimler Betriebskrankenkasse. Alle Rechte vorbehalten.
Datenschutz, Impressum