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Häufige Süchte und Suchtmittel
Wenn Genussmittel missbraucht werden
Von Alkohol- bis Spielsucht. Menschen können je nach Veranlagung und Interesse von den unterschiedlichesten Dingen abhängig werden.
Häufige Süchte und Suchtmittel in Deutschland:
- Alkohol
- Arbeitssucht
- Cannabis
- Computersucht
- Ess-Brechsucht (Bulimie)
- Kaufsucht
- Magersucht
- Nikotin/Tabak
- Spielsucht
Alkohol ist eines der bekanntesten Suchtmittel in unserer Gesellschaft. Da Alkohol als Genussmittel gilt, ist die Grenze zwischen angemessenem und missbräuchlichen Konsum oft fließend und nur schwer zu erkennen.
Von Alkoholsucht spricht man, wenn regelmäßig größere Mengen Alkohol konsumiert werden. Und der Betroffene sich unter dem Zwang sieht ohne Alkohol den Anforderungen des Alltags nicht gewachsen zu sein.
Nähere Informationen finden Sie unter:
Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V.
Wer sehr fleißig ist und überdurchschnittlich viel arbeitet wird unter Freunden als Workaholic belächelt, genießt aber meist Anerkennung. Doch die Arbeit kann auch zu einer richtigen Sucht werden. Sie bietet Ablenkung und somit eine Art Schutz vor den Problemen des Alltags (z.B. innerhalb der Familie).
Betroffene Personen ordnen ihr Privatleben der Arbeit unter und vernachlässigen soziale Kontakte.
Nähere Informationen finden Sie unter:
Ist die bekannteste und am meisten konsumierte Droge in unserer Gesellschaft.
Der Konsum ist illegal, wird teilweis aber gesellschatlich akzeptiert. Von Sucht spricht man bereits, wenn der Konsum aus Langeweile oder aus Flucht aus dem Alltag erfolgt.
Die psychische Abhängigkeit ist gravierend und wird häufig unterschätzt.
Nähere Informationen finden Sie unter:
Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V.
Der Computer ist ein fester Bestandteil in unserem Leben geworden. Viele verbringen täglich mehere Stunden an ihm - sei es zum Arbeiten oder zum Spielen.
Besteht jedoch der zwanghafte Drang sich ständig mit dem Computer zu beschäftigen, spricht man von einer Computersucht. Der Computer wird hierbei dazu missbraucht dem Alltag oder bestimmten Problemen zu entfliehen.
Nähere Informationen finden Sie unter:
Ess-Brechsüchtige sind meist normalgewichtige Personen, die sich zu dick fühlen. Der Wunsch des Abnehmens ist bei ihnen ständig präsent. Das öffentliche Essverhalten verläuft meist kontrolliert und unauffällig. Um Gewicht zu verlieren, erbrechen sie sich (meist heimlich) nach einer Mahlzeit.
Der Körper nimmt starken Schaden durch die Ess-Brechsucht, was bis hin zum Tod führen kann.
Weitere Informationen finden Sie unter:
Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V.
Bundes Fachverband Essstörungen
Kaufsucht
Einkaufen zu gehen ist etwas ganz normales in unserem Alltag. Wird jedoch nicht mehr gekauft, weil man an einem Produkt interessiert ist, sondern nur weil man sich vom Alltag ablenken will und sich einen gewissen „Kick" erhofft, spricht man von Kaufsucht.
Die Betroffenen verlieren jegliche Kontrolle über ihr Konsumverhalten und sind sich der enormen finanziellen Belastung oft nicht bewusst.
Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie unter:
Landesstelle Berlin für Suchtfragen e.V.
Von Magersucht (Fachbegriff: Anorexia nervosa) spricht man, wenn eine Person versucht das Hungergefühl vollkommen unter Kontrolle zu bringen. Ziel ist es das Gefühl von Hunger ganz zu unterdrücken um so möglichst wenig essen zu müssen.
Die Betroffenen sind häufig die Empfindung in Ihrem Leben wenig selbst bestimmen zu können. Daher möchten sie zumindest die volle Kontrolle über das eigene Körpergewicht haben.
Nähere Informationen finden Sie unter:
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V.
Nikotin/Tabak
Ähnlich wie Alkohol ist das Rauchen von Tabak eines der bekanntesten Süchte in Deutschland. Bereits in frühen Jugendjahren greifen viele das erste Mal zur Zigarette. Häufig fällt es danach schwer davon wieder loszukommen.
mehr Infos zu diesem Thema finden Sie hier bei uns und unter:
Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V.
Wer sich ständig gedanklich mit Glückspielen beschäftigt, diverse Strategien zu Gewinnoptimierung entwickelt und viel Zeit an Spielautomaten bzw. mit Kartenspielen verbringt, leidet an Spielsucht. Soziale Kontakte werden vermachlässigt und die Gedanken eines Betroffenen kreisen sich nur um „den großen Gewinn". Wie viel Geld hierzu erstmal investiert werden muss, wird nicht berücksichtigt.
Große finanzielle Belastungen sind oft die Folge von Spielsucht.
Der Spielsüchtige versucht, genau wie bei anderen Süchten, seine Sucht vor Familie und Freunden zu verbergen.
Nähere Informationen finden Sie unter:
Service, Kontakt und Hilfe
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