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Hört mein Baby gut?
Neue Untersuchung zur Früherkennung
Vorbeugen ist besser als heilen - das gilt schon für die Kleinsten. Je früher kleinere Störungen, Abweichungen von der als normal geltenden Entwicklung oder auch schwerwiegende Krankheiten erkannt werden, desto besser sind die Behandlungsmöglichkeiten.
Für Kinder beginnt die Vorsorge bereits als Säugling im Krankenhaus. Ein Untersuchungsheft bietet den Eltern eine gute Orientierungsmöglichkeit, welche Untersuchung wann ansteht. Die Kosten für dieses gesetzliche Vorsorgepaket übernehmen wir selbstverständlich.
Zum Jahresbeginn ist dieses Paket um einen weiteren Baustein erweitert worden: Jetzt gibt es auch eine Früherkennungsuntersuchung auf Hörstörungen bei Neugeborenen als Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung.
In Deutschland wird etwa eines von 1000 Kindern mit einer beidseitigen Hörstörung geboren. Bleibt diese Schädigung unentdeckt und wird nicht frühzeitig behandelt, kommt es neben Entwicklungsstörungen in unterschiedlichen Bereichen vor allem zu Störungen der Sprachentwicklung, was sich auf die weitere soziale, geistige und emotionale Entwicklung auswirkt. Je früher die Erkrankung festgestellt und behandelt wird, desto besser kann den Kindern geholfen werden.
Das Hörscreening sollte möglichst in den ersten Lebenstagen des Babys durchgeführt werden, es ist für das Kind völlig schmerzfrei und kann im Schlaf erfolgen. Bei einem auffälligen Befund wird das Hörvermögen erneut getestet. Nach einem unauffälligen Befund kann es dennoch im Laufe der Entwicklung eines Kindes zu Hörstörungen kommen, beispielsweise durch eine Infektion. Eltern sollten daher beobachten, ob ihr Kind gut hört.
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