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Gesunde Festtags-Freuden:

Genuss ohne Reue

Kalorienreiche Festtage wie zum Beispiel Weihnachten oder Silvester bringen es mit sich, dass sich leicht ein paar überflüssige Pfunde ansammeln. Eine wirkliche Gefahr ist dies aber eigentlich nur für diejenigen Zeitgenossen, die sich übers restliche Jahr nicht ausgewogen ernähren. Denn schon der Volksmund weiß ja, dass man nicht zwischen Weihnachten und Neujahr zunimmt, sondern zwischen Neujahr und Weihnachten.

 

Niemand braucht sich daher an Festtagen jeglichen Genuss zu versagen. Die Dosis macht das Gift lautet auch hier die Devise. Wer ein paar einfache Regeln beachtet, kann naschen, ohne dabei zuzulegen.

 

Das beginnt schon morgens: Frühstücken Sie ausgiebig. So vermeiden Sie, sich ausgehungert an den Mittagstisch zu setzen und dann über die Stränge zu schlagen. Ein ballaststoffreiches Frühstück mit Müsli, Haferflocken, Vollkornbrot, Obst und fettarmen Milchprodukten ist ein idealer Start in den Tag, der lange vorhält.

 

Weihnachten braucht niemand auf den fast schon obligatorischen Gänsebraten zu verzichten, auch wenn es kalorienärmere, aber trotzdem leckere Alternativen gibt. Doch mit einigen Tricks lassen sich auch hier Kalorien sparen: Lassen Sie die Haut von Gans, Ente und Pute links liegen. Gerade unter der Haut liegt besonders viel Fett. Eine Gans etwa hat im Durchschnitt 31 Prozent Fett, Pute ist mit rund 15 Prozent nur halb so fett. Richtig fettarm wird die Festtagstafel, wenn statt ganzer Tiere nur Hühner-, Enten- oder Putenbrust zubereitet wird (1 - 2 % Fett).

 

Auch bei den Soßen lässt sich Fett sparen: Fett abschöpfen und statt Sahne z. B. Joghurt verwenden. Und es müssen auch nicht immer Klöße auf den Teller. Salzkartoffeln oder Reis schmecken genau so lecker. Gemüse mit möglichst wenig Butter, Sahne und Salz zubereiten, lieber mit Gewürzen abschmecken (Muskat, Estragon, Nelken). Bei Gemüse dürfen die Portionen gerne größer ausfallen.

 

Wie wär´s denn mal mit Wild? Hirsch, Hase und Reh sind äußerst fettarm und dazu eisen- und eiweißreich. Auch Fisch enthält wenig Fett, dafür viel Eiweiß und Jod. Auch die fettreicheren Sorten wie Lachs, Makrele oder Hering sind erlaubt, denn das Fischfett besteht überwiegend aus so genannten essentiellen Fettsäuren. Diese Omega-3-Fettsäuren halten das Blut flüssig und verhindern so, dass Blutgefäße verstopfen - ein guter Schutz vor Herzinfarkt.

 

Abends bietet sich Salat mit Brot an oder fettarme Reis- und Gemüsegerichte.

 

Und noch ein Tipp: Alkohol am besten nur in Maßen genießen.

 

Schließlich sollte die Bewegung nicht zu kurz kommen. Nach einem reichhaltigen Festtagsmahl ist ein ausgedehnter Spaziergang genau das richtige, um wieder munter zu werden - auch bei schlechtem Wetter.


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