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BKK MedPlus: Asthma bronchiale
Gute und abgestimmte Behandlungen mindern die Beschwerden
Unter den Krankheitsarten in Deutschland stehen die Atemwegserkrankungen mit fast 30 % aller Fälle unangefochten auf Platz 1. Hierbei entfällt zwar der größte Teil auf einfache Erkältungskrankheiten, doch eine zunehmende Bedeutung erlangen chronische Atemwegserkrankungen.
Typische Krankheitszeichen für Asthma bronchiale sind anfallsweise Atemnot, Husten und Auswurf. Die Bronchialschleimhaut bei einem Asthmatiker befindet sich ständig in einem Zustand der Entzündungsbereitschaft, auch wenn keine Krankheitserreger vorliegen. Ein Asthmaanfall wird entweder ohne erkennbaren Auslöser (intrinsisch) oder aber durch eine allergische Reaktion auf bestimmte Substanzen (extrinsisch) ausgelöst. Rund 20 Prozent aller Asthma-Anfälle werden durch äußere Reize wie Pollen, Hausstaub oder Tierhaare hervorgerufen. Ein Großteil der Patienten leidet unter so genanntem Belastungs-Asthma. Es tritt nach körperlicher Anstrengung auf und kann zusätzlich durch unspezifische Reize (zum Beispiel kalte, trockene Atemluft, Rauch, Staub, Abgase) ausgelöst werden.
Asthma bronchiale betrifft Menschen aller Altersklassen. Mit zehn Prozent sind jedoch Kinder unter zehn Jahren - vorwiegend Jungen - besonders stark vertreten. Asthma bronchiale ist die häufigste chronische Erkrankung im Kindesalter. Von den Erwachsenen sind etwa 5 % betroffen.
Die Ursachen für die Entwicklung von Asthma sind noch nicht endgültig geklärt. Inzwischen weiß man jedoch, dass Passivrauchen und eine familiäre Veranlagung zu allergischen Reaktionen Risikofaktoren darstellen. Durch eine gute, abgestimmte Behandlung sind die Beschwerden gut unter Kontrolle zu halten.
Was bietet BKK MedPlus Asthma bronchiale?
BKK MedPlus versorgt alle am Programm teilnehmenden Ärzte regelmäßig mit den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, die es zu Asthma bronchiale gibt. Das Programm beinhaltet, dass alle an der Behandlung beteiligten Ärzte und Therapeuten optimal zusammenarbeiten, alle notwendigen Behandlungsschritte zur rechten Zeit erfolgen und es nicht zu unnötigen Doppeluntersuchungen kommt.
Die Koordination der Behandlung erfolgt in der Regel über den Hausarzt, bei Kindern und Jugendlichen ggf. über den Kinderarzt. Dort werden viertel- bis halbjährlich alle notwendigen ärztlichen Untersuchungen veranlasst und dokumentiert, um feststellen zu können, inwieweit die Behandlung erfolgreich ist.
BKK MedPlus fordert und fördert die aktive Mitwirkung des Patienten am Behandlungsprozess. Alle Teilnehmer erhalten ein Asthma-Tagebuch, einen Lungenfunktionspass sowie einen Notfall-Pass. Zwischen den regelmäßigen Untersuchungsterminen werden die Teilnehmer bei Bedarf durch individuelle Beratungsgespräche, Schulungen und durch einen Informations- und Erinnerungsservice unterstützt.
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