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Rückentest - Wie gesund ist Ihr Rücken?

Bitte beantworten Sie die folgenden Fragen

Bei unserem Rückentest erfahren sie nicht nur ihr individuelles Risiko für Rückenbeschwerden, sondern erhalten auch anhand der jeweiligen Frage, wichtige Tipps, Erklärungen und Empfehlungen aus der aktuellen Wissenschaft zum Thema Rücken. 10 Fragen und 10 Antworten und schon wissen Sie mehr über Ihren Rücken!

1. Hatten Sie während der letzten 5 Jahre Rückenschmerzen?






Rückenschmerzen sind ein weit verbreitetes Gesundheitsproblem. 80 % der Bevölkerung haben mindestens einmal in ihrem Leben Rückenschmerzen. Erstaunlich ist die Tatsache, dass die Mediziner bei den meisten Rückenbeschwerden keine körperlichen Ursachen finden, und dass akut beginnende Rückenschmerzen in über 90 % der Fälle ohne Behandlung quasi von allein verschwinden. Daraus kann abgeleitet werden, dass Rückenschmerzen nicht dramatisiert werden sollten und meistens der Rücken nicht dauerhaft geschädigt ist. Allerdings können Rückenschmerzen bei häufigem Auftreten chronisch werden und erzeugen in diesen Fällen einen erheblichen Leidensdruck.

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2. Wie oft müssen Sie am Arbeitsplatz einseitige Körperhaltungen, wie z. B. langes Sitzen oder Stehen einnehmen?






Die Wirbelsäule ist grundsätzlich ein Bewegungsorgan. Bandscheiben, Wirbelgelenke und Rückenmuskeln leben von der Bewegung. Einseitige Körperhaltungen verringern die Beweglichkeit und die Belastbarkeit der Wirbelsäule. Ändern Sie daher möglichst häufig Ihre Körperhaltung beim Sitzen oder Stehen oder wechseln Sie möglichst oft zwischen Sitz-, Steh- und Bewegungsphasen.

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3. Wie oft müssen Sie am Arbeitsplatz körperlich schwere Arbeit, wie z. B. häufiges Heben und Tragen von Lasten ausführen?






Zu den Auslösern von Rückenschmerzen gehören untern anderem körperliche, einseitige und andauernde Belastungen, ständige Erschütterungen und zu schweres Heben und Tragen. Vermeiden Sie möglichst hohe Hebe- und Tragebelastungen durch den Einsatz von Hebe- und Tragehilfen. Ebenso wichtig für Sie, ist eine ausreichend gut trainierte Rücken- und Bauchmuskulatur, denn auch hier besteht ein Zusammenhang zwischen schlecht ausgebildeter Rücken- und Bauchmuskulatur und Rückenbeschwerden.

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4. Wie häufig achten Sie auf abwechslungsreiche, rückenfreundliche Körperhaltungen und Bewegungsabläufe in der Freizeit und am Arbeitsplatz?






Keine Haltung ist so gut, dass sie über einen längeren Zeitraum eingenommen werden sollte. Achten Sie neben dem dynamischen Bewegungsverhalten beim Sitzen und Stehen auch auf die Streckung der Wirbelsäule in ihre natürliche Doppel-S-Form. Denken Sie möglichst oft an den "Goldenen Faden" am Hinterkopf, der Sie nach oben zieht. Ihre rückenbewussten Verhaltensweisen sollten am Arbeitsplatz und in der Freizeit durch rückenfreundliche Verhältnisse wie z. B. einen ergonomischen Bürostuhl oder ein rückenfreundliches Bettsystem unterstützt werden.

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5. Wie zufrieden sind Sie insgesamt mit Ihrer Arbeitsplatzsituation?






Eine hohe Arbeitszufriedenheit fördert die körperliche Aktivität und verhindert den vorzeitigen Rückzug in die Passivität. Freude und Spaß bei der Arbeit lenken Sie am ehesten von gelegentlich auftretenden Rückenschmerzen ab.

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6. Wie oft treiben Sie gesundheitsförderlichen Sport, wie z. B. Gymnastik, Joggen, Schwimmen, Tanzen, Walking?






Regelmäßig ausgeübter Gesundheitssport fördert unbestritten die Rückengesundheit. Gesundheitsorientierte Bewegungsprogramme stärken Ihre Muskulatur, erhalten Ihre Beweglichkeit, steigern Ihre Ausdauer und bauen krankmachenden Stress ab. Allerdings sollte dabei möglichst die Freude und der Spaß an der Bewegung im Vordergrund stehen und nicht die sportliche Leistung.

 

Sie möchten einen Kurs für Wirbelsäulengymnastik, Nordic Walking oder Aqua-Fitness belegen? Fragen Sie uns. Wir beraten Sie zu Gesundheitskursen, an denen wir uns finanziell beteiligen.

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7. Wie oft bewegen Sie sich in der Freizeit, z. B. Gartenarbeit, spazieren gehen, Rad fahren, Treppen steigen?






Sie können durch alltägliche Bewegungsaktivitäten Ihre Rückengesundheit fördern. Es ist nicht zwingend notwendig, systematische Trainingsprogramme im Fitness- oder Gesundheitsstudio zu absolvieren. Ihr Rücken wird es Ihnen danken, wenn Sie täglich und dauerhaft möglichst viele körperliche Bewegungen mit Freude und Wohlbefinden ausführen. Bewegung sollte zu Ihrem normalen Lebensstil gehören.

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8. Wie oft sind Sie normalerweise im Alltag gestresst oder depressiv?






Psychische Faktoren spielen in der heutigen oft hektischen Zeit beim Entstehen von Rückenschmerzen eine besonders wichtige Rolle. Psychische Stressoren erhöhen die Spannung in der Rückenmuskulatur. Diese Spannungszunahme setzt sich auf die Bandscheiben fort, wodurch ihre normale "Ernährung" gestört wird. Dadurch erklärt sich die negative Wirkung von dauerhaftem Stress auf den Rücken.

 

Wollen Sie mal wieder richtig entspannen? Wir sagen Ihnen, in welchen Kursen Sie die richtigen Methoden erlernen können - und an den Kosten beteiligen wir uns auch. Wir beraten Sie gern.

weiter mit Frage 9

9. Haben Sie früher geraucht oder rauchen Sie zurzeit?






Rauchen schädigt neben anderen Organen nicht nur das Herzkreislauf- und das Atemsystem, sondern wirkt sich auch nachteilig auf die Rückengesundheit aus. Fest steht, dass Raucher ein erhöhtes Risiko aufweisen an chronischen Rückenschmerzen zu leiden.

 

Wollen Sie Ihrem Rücken etwas Gutes tun und mit dem Rauchen aufhören? Bei uns bekommen Sie Informationen, welcher Nichtraucherkurs zu Ihnen passt und in Ihrer Nähe angeboten wird - natürlich von uns mitfinanziert. Sprechen Sie uns an.

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10. Wie beurteilen Sie die schmerzlindernde Wirkung der körperlichen Aktivität bei Rückenbeschwerden?






Der wichtigste Schutzfaktor für einen gesunden Rücken ist die körperliche Aktivität am Arbeitsplatz und in der Freizeit. Daher gilt, seien sie so aktiv wie möglich. Früher wurde Personen mit Rückenschmerzen Schonung und Bettruhe geraten. Heute weiß man, längere Bettruhe hindert daran, bei bestehenden Rückenschmerzen wieder fit zu werden. Lernen Sie die Signale Ihres Rückens zu erkennen, verbessern Sie fortlaufend Ihre Körperwahrnehmung und Ihre Entspannungsfähigkeit.

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