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Was wir unter Nachhaltigkeit verstehen:
Verantwortungsvoll mit der Natur umgehen
„Nachhaltigkeit“ ist ein Schlagwort, an dem man heutzutage kaum noch vorbeikommt. Doch was verbirgt sich konkret dahinter? Wir geben ihnen einen Überblick über unsere Aktivitäten auf diesem Gebiet.
Elektronische Medien fördern den Nachhaltigkeitsgedanken. Bäume werden geschützt, weil sie nicht für die Papierproduktion gefällt und verarbeitet werden müssen. Aber manchmal geht es einfach nicht ohne Papier, in bestimmten Situationen sind gedruckte Broschüren oder Anträge unerlässlich für unsere Versicherten.
Doch Papier ist nicht gleich Papier, es gibt Möglichkeiten, die Natur zu schützen, zum Beispiel, indem wir für unsere Drucksachen Papier mit dem FSC-Logo verwenden. Dieses international anerkannte Prüfsiegel steht für Forest Stewardship Council und bestätigt, dass das Papier aus vorbildlich bewirtschafteten Wäldern stammt. Das bedeutet zum Beispiel, dass die Holzlieferanten äußerst verantwortungsbewusst mit ihren Wäldern umgehen und nur so viele Bäume fällen, wie durch Wiederaufforstung nachwachsen können.
Der Forest Stewardship Council wurde 1993 gegründet und setzt sich für eine nachhaltige, also ökologisch, sozial und wirtschaftlich verträgliche Waldwirtschaft ein. Der FSC hat verbindliche Grundsätze für eine gute Forstwirtschaft aufgestellt. Durch eine Bewirtschaftung unter diesen Rahmenbedingungen wird erreicht, dass die Waldfunktionen erhalten bleiben. Unabhängige Organisationen prüfen, ob diese Prinzipien eingehalten werden. Wenn ja, erhalten die Waldbesitzer dafür ein Zertifikat, das sie vermarkten dürfen.
Warum setzen wir auf FSC-Papier? Unser Papierverbrauch für Magazine, Broschüren, Kalender und andere Drucksachen liegt bei rund 62 Tonnen im Jahr, das entspricht 140 Bäumen. Wir haben uns gefragt, ob das auch umweltfreundlich möglich ist. Denn nach wie vor ist ein kompletter Verzicht auf bedrucktes Papier nicht möglich. Nicht jeder Kunde kann einen Internetanschluss nutzen und manche Information ist einfach in gedruckter Form notwendig. Viele unserer Medien stellen wir bereits ausschließlich als Datei im Internet zur Verfügung und das „papierlose“ Büro hat mit Einführung einer bundesweit einheitlichen Postanschrift bei uns Einzug gehalten. Doch noch immer sind Broschüren die Informationsquelle schlechthin für unsere Versicherten.
Eine weitere Möglichkeit, schonend mit der natürlichen Ressource Holz umzugehen, bietet das „print on demand“-Verfahren (= Druck auf Bestellung). Es ermöglicht den Druck selbst kleinster Auflagen, dabei liegt die Druckvorlage nur noch in elektronischer Form vor.
Und schließlich haben wir einen Vertrag mit der Deutschen Post über den klimaneutralen Versand von Sendungen geschlossen – „GoGreen“ lautet hier das Stichwort. Und so funktioniert GoGreen: Beim Postversand fällt Kohlendioxid an, jenes umweltschädigende Treibhausgas, das Sie vielleicht besser unter dem Kürzel CO2 kennen. Es wird maßgeblich für den vieldiskutierten Klimawandel verantwortlich gemacht.
Die jeweilige CO2-Menge gleicht die Deutsche Post aus, indem sie international anerkannte Klimaschutzprojekte
finanziell unterstützt, zum Beispiel die Stromerzeugung aus Wind, Wasser oder Biomasse oder Projekte zur Vermeidung von Deponiegas.
GoGreen ist ein weiterer Schritt, den wir gehen, um Verantwortung für unsere Umwelt zu übernehmen. Gerne sind wir bereit, geringfügig höhere Kosten für den Versand von Briefen zu bezahlen – Geld, das in nachhaltige Projekte zum Schutz der Umwelt fließt. Wir meinen, dass es in Zeiten massiver Umweltprobleme rund um den Erdball gut investiertes Geld ist.
Hier können Sie das Zertifkat anschauen:
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